Westerwelle in Pforzheim

Ein Hauch von Berlin in Pforzheim: Dr. Guido Westerwelle und Dr. Klaus Kinkel besuchten am Donnerstag Pforzheim um ihre Unterstützung für unsere liberale Oberbürgermeisterin abzugeben. Bei der Veranstaltung mit Klaus Kinkel (Außenminister a.D.) konnte ich leider nicht anwesend sein, da ich vormittags noch eine Pflichtveranstaltung an der Universität besuchen musste.

Nachdem die JuLis und ich erst einen Tag zuvor knapp 100 Plakate für die Veranstaltungen geklebt und aufgehängt hatten, dachten wir eigentlich, dass der Ansturm sich in Grenzen halten würde. Zudem war die Veranstaltung mit 16 Uhr auch recht früh angesetzt. Trotz all dieser Hindernisse wurden wir aber positiv überrascht und schnell füllte sich das Foyer des Stadttheaters mit mehr als 300 Menschen. Genaue Zahlen kenne ich nicht, aber das ganze Foyer bis zu den Türen war gefüllt und auch die Empore war voll besetzt.

Nach einem Grußwort des FDP-Kreisvorsitzenden Dr. Hans-Ulrich Rülke schloss unsere Oberbürgermeisterin Christel Augenstein ihre Rede an. Sie betonte die Wichtigkeit ihrer Schwerpunktthemen und wünscht sich eine hohe Wahlbeteiligung. Danach redete unser Bundes- und Fraktionsvorsitzender und verzauberte von der ersten Minute an das Publikum. Selbst Leute der Gegenseite (Hager-Anhänger) klatschten und erlagen dem Charme und Redefähigkeit von Deutschlands bestem Rhetoriker. Er sprach sich klar für den liberalen Kompass von Frau Augenstein aus und bezeichnete seine langjährige Bekannte als “unser aller Augenstern”. In seiner Rede betone er vor allem die Wichtigkeit der Themen Wirtschaftsförderung und Bildung, die ja auch Schwerpunkte im Programm von Frau Augenstein sind. Am Ende seiner Ausführungen, die durch viele lustige Anekdoten sehr kurzweilig waren, kochte der Saal und applaudierte viele Minuten für den Parteivorsitzenden und die liberale Oberbürgermeisterin.

Natürlich waren auch sehr viele bekannte Gesichter in den Reihen zu sehen wie zum Beispiel die komplette Gemeinderatsfraktion der FDP Pforzheim oder der OB-Kandidat Hans-Joachim Bruch, der nicht mehr für den zweiten Wahlgang kandidiert.

Eine sehr gelungene Veranstaltung mit auch vielen interessierten Jugendlichen.

 

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Ein Kommentar


  1. Schade, wäre auch gerne dabei gewesen. Musste leider arbeiten. Aber wenigstens war es allen Anschein nach ein Erfolg auf ganzer Linie, der sich hoffentlich am Sonntag auch auszahlt.

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