Überwältigendes Ergebnis
Kurz nach 20 Uhr wurden heute endlich die Ergebnisse für die Gemeinderatswahl veröffentlicht. Bevor ich auf mein Ergebnis zu sprechen komme eine allgemeine Analyse:
Die CDU wird zurecht für einen blassen und inhaltslosen Wahlkampf abgewatscht und verliert 11%. Die SPD stagniert unter 20% und fährt ein desaströses Ergebnis für ihre Spitzenkandidatin Jacqueline Roos ein. Die Grünen legen etwas zu, aber der klare Wahlgewinner ist - wie könnte es in diesen Tagen auch anders sein- die FDP. Mit deutlichen Zuwächsen haben wir 12,1% geholt und sind nun mit 5 statt 3 Liberalen im Gemeinderat vertreten. Besonders freue ich mich, dass mein junger Mitstreiter Philipp Paschen in den Gemeinderat einziehen konnte.
Die Freien Wähler holen 4 Sitzen, die Unabhängigen Bürger 2, die Linke 1 und die WIP ist künftig mit 2 Kandidaten vertreten.
Nun zu meinem Ergebnis: Gespannt habe ich die Homepage mit der Bekanntmachung geöffnet und bei der FDP unten nach meinem Namen gesucht. Ich musste erst zweimal hinschauen, bis ich realisieren konnte, dass ich sensationelle 16 Plätze (!) innerhalb der Liste gestiegen war. Aus Erfahrung weiß ich, dass junge Kandidaten (insbesondere Schüler und Studenten) eher fallen als steigen und als einzige junge Kandidatin auf den Listen konnte ich hinzugewinnen während meine jungen Herausforderer allesamt deutlich verloren. Wenige Minuten nach Veröffentlichung der Ergebnisse stand mein Telefon auch nicht mehr still. Glückwunsche von Familie und Bekannten und natürlich von der ganzen JuLis-Bande. Der erste Gratulant war bezeichnenderweise der stellv. Bundesvorsitzende Florian Berg. Gleich danach rief mich der Landesvorsitzende der JuLis Baden-Württemberg, Leif Schubert, an und beglückwünschte mich.
Bin noch ganz mitgenommen von dem tollen Ergebnis. Auf Anhieb mehr als 3.000 Stimen auf der FDP-Liste zu holen, war ein Meisterstück für mich und meine JuLis. Danke an alle Wähler!!
Aktualisiert

christof meint:
Hinzugefügt am 9. Juni, 2009 um 23:46 UhrIch muss dich etwas korrigieren. Bei uns auf der Liste gab es eine ungebemerkte kleine Sensation… Unser Kandidat auf Platz 40 (18 Jahre) wurde um 32 Plätze vorgewählt. Ansonsten mal Glückwünsche zum völlig unverdienten guten Ergebnis
Caroline (Blog-Autor) meint:
Hinzugefügt am 10. Juni, 2009 um 02:14 UhrDanke für die Glückwünsche. Entgegen deiner vollmundigen Versprechung auf Twitter den besten Wahlkampf zu machen, hat man euch ja eher selten gesehen und daher hatten wir noch gar nicht die Möglichkeit mal miteinander zu sprechen
Nun ja: dank geklauten BiB Slogan habt ihr es ja in den GR geschafft. Glückwunsch dazu. Dann hat der Herr Schulz endlich (!) mal was zu tun
Platz 40 ist übrigens der Ehrenplatz und bekommt bei allen Parteien immer mit die meisten Zuwächse. Bei der CDU ist zum Beispiel Listenplatz 40 in den GR eingezogen und mit meinem Ergebnis wäre ich auf eurer Liste auch noch vor dir plaziert
So viel dazu ;-P
Btw: Das ein Gemeinderat meint, die JuLis hätten eh nichts zu sagen, ist schade…
Grüße,
Caroline
Günter Bächle meint:
Hinzugefügt am 11. Juni, 2009 um 09:54 UhrAlso, langsam mit den Pferden: Die Zuwächse für die FDP bei den Kommunalwahlen sind doch nicht Ergebnis der Arbeit vor Ort, sondern Folge des bundespolitischen Trends. Wenn sich dieser Trend wieder umkehrt, werden die Zahlen anders ausfallen - egal, was man vor Ort getan hat
Caroline (Blog-Autor) meint:
Hinzugefügt am 11. Juni, 2009 um 11:58 UhrHallo Herr Bächle,
mit dieser Mappus Rhetorik ringen Sie mir ein müdes Lächeln ab
Die CDU muss ja schwer getroffen sein, wenn sie behauptet, dass die FDP nichts für ihre Zuwächse könnte. Politik fängt immer vor Ort an und wenn die FDP bei einem bundesweiten Ergebnis von 11% in Pforzheim 15,6% holt, dann ist das natürlich der Arbeit vor Ort zuzuschreiben. In einer vergleichbaren Großstadt wie Mannheim hat die FDP kommunal zum Beispiel knapp 6,8 % geholt und wir 12,1% in Pforzheim. Der bundesweite Trend, der sich zurecht von den beiden Volksparteien entfernt, ist da, aber das allein genügt nicht.
Ich finde es schade, wenn Sie als erfahrener Kommunalpolitiker diesen Eindruck haben, dass die Arbeit vor Ort an einem Wahlergebnis nichts ändert, aber ich bin mir sicher, dass unser Engagement uns den ein oder anderen Prozentpunkt gebracht hat. Man sieht es ja auch an der CDU Pforzheim: Blasse Kampagne, wenig Engagement und überdurchschnittliche Verluste. Bei uns: sehr viel Engagement (wurde uns übrigens auch von der politischen Konkurrenz bescheinigt) und eine gezielte Jungwählerkampagne: überdurchschnittliche Zugewinne.
Das die Ergebnisse nur der bundespolitischen Entwicklung folgen, ist lediglich eine faule Ausrede der CDU (und auch der SPD) für schwachen Wahlkampf und übermäßigen Verluste.
Grüße,
Caroline Mai
Günter Bächle meint:
Hinzugefügt am 12. Juni, 2009 um 08:20 UhrIch kann Ihnen Ihren Glauben nicht nehmen. Wenn das alles losgelöst betrachtet werden kann vom bundespolitischen Trend, hätte die FDP nicht überall gleichzeitig - natürlich auf unterschiedlich hohem Niveau - zugelegt. Aber ich lasse der FDP den Selbstbetrug. Übrigens: Wie Sie einerseits die CDU attackieren, andererseits gemeinsam mit der Union für ihr geliebtes FDP-Mitglied Augenstein in die Bütt gehen, ist mir rätselhaft. Weshalb die Polemik von der Mappus-Rhetorik? Ich habe in Ihrem Blog gelesen, dass Sie ja zum Wahlkampfteam Augenstein gehören, wie Herr Mappus auch. Das passt doch alles nicht zusammen. Und das merkt der Wähler auch. Mal sehen, wer am Ende die Nase vorne hat beim zweiten Wahlgang
Caroline (Blog-Autor) meint:
Hinzugefügt am 12. Juni, 2009 um 09:22 UhrAlso Herr Bächle,
die Botschaft, die Sie hier als Kommunalpolitiker an junge Menschen vermitteln, beunruhigt mich. Solche Kommentare tragen zu unserer Politikverdrossenheit bei, denn wenn man den Eindruck vermittelt, dass man eh nur bundespolitischen Trends unterliegt und vor Ort nichts bewegen kann, dann unterstreicht das ja nur was Jugendliche jetzt schon abhält sich in der Politik zu engagieren. Schade, dass sie solche - meiner Meinung nach falschen - Ansichten öffentlich vermitteln.
Zudem empfehle ich Ihnen eine politikwissenschaftliche Analyse des Wahlergebnisses und Sie werden sehen, dass es sich nicht um “Selbstbetrug” handelt. Die CDU wird überproportional von Leuten über 60 gewählt, während Parteien wie die Grünen oder die FDP wesentlich besser bei den unter 60-jährigen abschneiden (gilt übrigens für beide Volksparteien). Somit wird sich dieser Trend - wie von Ihnen prognostiziert - wohl nicht mehr umdrehen, da bei jungen Menschen das Model der zum Beispiel inkompetenten Verbotspolitik von “Zensursula” und Herrn Schäuble ausgedient hat.
Dass ich für Frau Augenstein Wahlkampf mache, stimmt. Ich habe mich zwar schon vor dem 7. Juni für Sie engagiert, werde dies aber nun in einer gestärkten Position tun. Trotzdem möchte ich betonen, dass ich Mitglied der Jungen Liberalen und der FDP bin und deshalb niemals meine politischen Ansichten zurückhalten werde, nur weil die CDU auch Frau Augenstein unterstützt. Wer seine Meinung unterdrückt, hat politisch eh schon verloren. Da bin ich eben Idealist.
Warum das nicht zusammen passt, müssen sie mir auch noch einmal erklären (gerne auch per eMail oder direkten Gespräch).
Herr Mappus hatte ja gemeint, dass die FDP gar nichts für ihre Zuwächse kann. Da ihre Aussage in die selbe Richtung ging, habe ich dies als Mappus-Rhetorik bezeichnet
Zusammenfassend gesagt: Ich kann ihre Frust über den Ausgang der Wahlen verstehen (auch wenn Ihnen zu ihrem persönlichen Ausgang gratuliere) und dass Sie versuchen mich nach meinen euphorischen Beiträgen wieder von Wolke 7 zu holen, kann ich Ihnen auch nachsehen, aber keine Sorge: Wir haben uns zwei Tage gefreut und jetzt geht es weiter im Wahlkampf für Frau Augenstein. Ich bleibe auf dem Teppich, denn alles andere würde nicht zu mir passen.
In diesem Sinne: Viele Grüße, Caroline.
Christopher meint:
Hinzugefügt am 16. Juni, 2009 um 08:34 UhrHi Caroline,
lass nicht auf dir rumhacken. Das Schlechtmachen von politischen Konkurrenten vor wie nach der Wahl ist in der klassischen Politik anscheinend genauso üblich wie falsche Wahlversprechen oder blödsinnige Wahlgeschenke vor Bundestagswahlen. Dass dieses Mal DU vor dem Gewehrlauf stehst unterstreicht doch nur, dass man dich anscheinend auch wirklich als Konkurrentin sieht
Ich finde gut, wie die JuLis (insbesondere auch die Pforzheimer) sich in der Vergangenheit immer wieder gegen absurde politischen Forderungen geäußert haben. Und zwar nicht nur aus dem gegnerischen politischen Lager, sondern auch bei der FDP. Von dieser Ehrlichkeit sollten sich “die großen” mal eine Scheibe abschneiden.
Leider hält das die CDU und SPD anscheinend trotzdem nicht davon ab weiterhin in Verbieteritis und Kontrollwahn zu verfallen. Was ich mir daher für die Zukunft mehr wünschen würde: Macht mehr Druck, organisiert auch mal Proteste! Ihr habt die Möglichkeiten, denn CDU-Wähler gehen nicht auf die Straße
Viele Grüße,
Christopher
Stefan meint:
Hinzugefügt am 19. Juni, 2009 um 00:52 UhrHallo Caroline,
Ein Bundestrend bzw. meiner Meinung nach auch ein Landestrend in den Wahlergebnissen ist sicherlich zu entdecken; und gleichzeitig werden kommunalpolitisch präsente Menschen sicherlich mehr gewählt.
Am besten sah man Ersteres meiner Meinung nach bei den Grünen, die ja - jedenfalls nach meiner Beobachtung - außer viele Plakate aufhängen, praktisch keinen Wahlkampf gemacht haben. Deren Infostände waren kaum vorhanden und die Veranstaltungen waren unglaublich schlecht besucht: ich war im Osterfeld als Palmer dort aus seinem Buch vorlas und war der Einzige nicht “Grüne”, von noch nicht mal 20 Leuten. Trotzdem haben sie einen Sitz mehr bekommen - für mich unverständlich und nur auf den schon angesprochenen Trend zurückzuführen; Von den großen Parteien hin zu den kleinen.
Ich glaube man muss aber dann nochmal bei den “Kleinen” unterscheiden: zwischen den Parteien und den Wähler-\Bürgerinitiativen. Dabei meine ich UB, LBBH und WiP. Weil die anderen, also die Grünen, FDP, Freie Wähler und die Linke können im Unterschied zu den anderen drei auf eine größere mediale Präsenz und damit auf einen Bekanntheitsgrad der “Marke” setzen, den die anderen drei nicht haben. Das ist ja ok so, weil sie treten eben wirklich nur kommunal an. Aber ich glaube, dass das schon etwas ausmacht. Zumal wenn man als Neuling antritt. Das war übrigens eine interessante Erfahrung, weil viele Leute wussten erstmal nicht was WiP überhaupt ist… dieses Problem kennen die Linke, FDP, Grüne und mit Abstrichen die Freien Wähler ja nicht.
Wenn man das alles mit berücksichtigt, sind zwei Sitze auf Anhieb ziemlich gut, würde ich sagen. Dass das nur wegen eines Logos zustande kam, glaube ich nicht. Im Übrigen war die Internetpräsenz tatsächlich bei uns kaum vorhanden, weil wir sind ja grün hinter den Ohren und hatten auch nur begrenzte Kapazitäten und haben schnell gemerkt, dass der Kommunalwahlkampf nicht im Internet entschieden wird.
Viele Grüße
Stefan Weisenbacher
Günter Bächle meint:
Hinzugefügt am 21. Juni, 2009 um 00:49 UhrIch will Ihnen ja wirklich nicht Ihren Glauben nehmen. Aber die Ergebnisse der Kommunalwahlen in den vergangenen Jahren belegen - gerade in Großstädten - eine Abhängigkeit von der allgemeinen politischen Stimmung. Davon hat zu Zeiten der rot-grünen (Bundes-)Koalition die CDU profitiert, inzwischen leiden wir unter den Folgen der Großen Koalition. Stimmungen entscheiden letztlich.
Ihre Verenkungen wegen der OB-Wahl zeigt für mich nur, dass es ein Fehler der CDU war, keinen eigenen Kandidaten zu präsentieren. Wie kann man mit jemandem einen gemeinsamen Wahlkampf machen, der - wie Sie - so die Union abmeiert? Weshalb macht die Union für eine Freidemokratin Wahlkampf? Ich beobachte als CDU-Mitglied sehr emotionslos, wer OB in Pforzheim wird. SPD-Mann oder FDP-Frau - kann doch der Union egal sein.
Übrigens: Ich betrachte Sie - im Gegensatz zur Annahme von C. - wirklich nicht als Konkurrentin. Es macht mir nur Spaß, Ihnen zu widersprechen und Sie mit den realen Gegebenheiten vertraut zu machen. Ich bekenne auch offen: Ich mag die FDP nicht. Volksparteien sorgen für den Ausgleich von Interessen, Zahnarzt-Parteien nicht.
Sven Gerst meint:
Hinzugefügt am 22. Juni, 2009 um 00:24 UhrSehr geehrter Herr Bächle,
ich habe gerade mal ihre Beiträge hier durchgelesen und was sie hier schreiben, steht für meine Beweggründe mich politisch zu engagieren: eine andere Art Politiker in die Parlamente zu bringen. Alter berechtigt nicht zu neunmalklugen Sprüchen! Als Enzkreis’ler bin ja durchaus mit ihrem polternden Politikstil vertraut, aber statt jungen Menschen Tribut für deren Engagement und Ehrgeiz zu zollen, versuchen sie hier belehrend “reale Gegebenheiten” einzubringen. Für mich, als aktives Mitglied einer Jugendorganisation, ist dieses schulmeisterhafte Belehren gegenüber jungen Menschen ein Hauptgrund für Politikverdrossenheit und wie wir hier an einer “realen Gegebenheit” sehen, sieht man ja von welcher Art von Politiker das kommt. Sehr bedauerlich!
Bundespolitische Trend spiegeln sich bei Kommunalwahlen nieder? In Baden-Württemberg erreichte die FDP 2009 bei den Kommunalwahlen meines Wissens knapp 5%. In Zeiten in denen wir bundespolitisch bei ca. 11-13% liegen, ist das eine erhebliche Diskrepanz. Gerade bei den Kommunalwahlen spielt ein bundespolitischer Trend eine untergeordnete Rolle, da ja vor allem Personen gewählt werden und so auch Freie Wähler Vereinigungen oder regionale Listen hohe Stimmzahlen erreichen, die bundespolitisch keine Rolle spielen. Was sie hier aufzählen ist aus politikwissenschaftlicher Sicht nicht tragbar, sondern eine Ausrede für die immer geringer werdende Bedeutung der beiden Volksparteien. Die CDU hat übrigens kommunalwahltechnisch durchaus respektable Ergebnisse erreicht. In Pforzheim und zum Beispiel Stuttgart gab es hingegen Klatschen.
Sicherlich spielt bei der Wahlentscheidung ein bundespolitischer Trend rein, aber sich darauf auszuruhen wäre ein Trugschluss. So holten die Grünen in Stuttgart gerade wegen einem kommunalen Thema (Stuttgart21) diese Zugewinne.
Die FDP als Zahnarzt Partei zu bezeichnen, spricht für ihre plumpe Art des Populismus. In Zeiten in denen die Volksparteien Internetzensur beschließen, die kommenden Generationen mit Wahlgeschenken wie der Abwrackprämie vor Rekordneuverschuldungen stellen und keine Konzepte bieten, braucht man eine Partei, die Bürgerrechte verteidigt (wir haben geschlossen gegen die Internetzensur gestimmt) und wirtschaftliche sowie soziale Kompetenz besitzt. Die FDP ist schon lange weg von ihrem Image der Partei der Besserverdiener (das sind statistisch gesehen übrigens die Grünen) und ist eine Partei für die Gesamtbevölkerung. Wer dem nicht zustimmen kann, soll sich unsere Konzepte zum liberalen Bürgergeld durchlesen, welches gerechter und sinnvoller als ein Mindestlohn ist.
Und wenn Sie Klischees wollen: Die FDP ist statistisch gesehen, die Partei der Menschen mit höherem Bildungsabschluss, während die CDU überproportional von Alten gewählt wird und somit für uns junge Menschen (allein durch Schäuble und Zensursula) eher unattraktiv ist. Aber jetzt mal andersherum: Wo sorgen die Volksparteien für Interessensausgleich? Bei der Verstaatlichung von Unternehmen? Bei Rentenversprechungen? Bei der Abwrackprämie? Das hat doch nur ein Interesse: Wahlgeschenke für die Wiederwahl!
Sie sollten Menschen wie Caroline ruhig als Konkurrentin betrachten und statt zu belehren, sollten sie auf einem Niveau mit ihr diskutieren und das wäre meiner Meinung nach sogar noch schmeichelnd.
Das Schöne an ihren Postings ist jedoch: Sie sind öffentlich und innerhalb der politisch-engagierten Jugend in Pforzheim sind sie durch ihre Äußerungen schon gut bekannt. Zum Glück gibt es aber auch noch Politiker, die es verstehen, dass Generationengerechtigkeit kein Kampf zwischen Alt und Jung, sondern ein Anlass zu generationenübergreifenden Lösungsansätzen ist.
Ich freue mich auf ihre Antwort… oder offenen Brief ;-P (Insider!)
Liebe Grüße
Sven Gerst
Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Pforzheim/Enzkreis
stellv. Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen Nordbaden
christof meint:
Hinzugefügt am 25. Juni, 2009 um 23:17 UhrDer Kommentar auf Twitter mit den JuLis habe ich danach gleich explizit wieder zurückgenommen!
Es war ein dummes Wort in einem schlechten Moment! Im Nachhinein würde ich das nicht noch einmal veröffentlichen bzw. eher löschen…
Ich habe auch gesagt, ich bin dediziert für Pluralismus und finde es eigentlich gut, dass die Parteien auch Jugendorganisation wie euch haben (auch wenn ich deren Politik nicht vertreten kann). Aber das Prinzip Jugendlichen bzw. junge Menschen einen Raum für Politik zu geben, ist in jedem Fall sinnvoll! Also, gut dass euch und andere Organisationen gibt!
Zum Thema Kommunalwahl kann ich nur der allgemeinen Meinung beipflichten. Die Kommunalwahl ist vor allem eine Personenwahl, wobei es natürlich eine Rolle spielt, auf welcher Liste man ist und wie sich die Partei/Gruppierung bisher geschlagen hat bzw. wie bekannt die Partei/Gruppierung ist.
@Caroline: Die absoluten Stimmenzahlen zu vergleichen, macht deshalb in der Regel wenig Sinn… und der Hr. Schulz hat immer was zu tun, dazu braucht er nicht in den Gemeinderat
have fun take care
Christof
Caroline (Blog-Autor) meint:
Hinzugefügt am 26. Juni, 2009 um 00:30 UhrHallo Christof,
danke für deine Ausführungen und deine Meinung über Jugendorganisationen freut mich natürlich
Das mit Herrn Schulz war natürlich mit zwinkerndem Auge geschrieben, da er durch “Busse in Bürgerhand” und sein Engagement bei der Linken doch in den letzten Jahren sehr präsent war
Grüße und viel Spaß bei deiner zukünftigen Arbeit,
Caroline